Hotel Barcelo Occidental Jandía Playa

Hotel Barcelo Occidental Jandía Playa

Fuerteventura

Hotel Barcelo Occidental Jandía Playa
Hotel Barcelo Occidental Jandía Playa


Pro: das schöne Wetter :o) , der tolle und unüberfüllte Strand

Kontra: keine Sonnenschirme, Mängel wurden nicht behoben, unabwechslungsreiches Essen



Mein Mann und ich waren vor einiger Zeit auf Fuerteventura im Urlaub.

Dort haben wir im Hotel

Barcelo Jandia Playa

gewohnt und wie uns dieses Hotel gefallen hat, lest ihr im nachfolgenden Blogpost!


~~~~Buchung~~~~
Gebucht haben wir diesen Urlaub, so wie schon viel Urlaube davor, als Pauschalreise über die Internetplattform Ab-in-den-Urlaub.de.
Dies hat wie immer absolut problemlos und einwandfrei geklappt.
Reiseveranstalter war alltours, der Hin- und Rückflug wurde von Condor durchgeführt.
Ich persönlich war noch nie mit alltours im Urlaub, kann aber von dieser Reise auch nur Gutes berichten.
Die Tickets und Hotel-Voucher kamen pünktlich zwei Wochen vor dem Abflug per Post zu uns nach Hause, zusätzlich lag in dem nett gestalteten Umschlag sogar noch ein kleiner Reiseführer zu Fuerteventura bei, der alle wichtigen Daten, Adressen und Infos über die Insel beinhaltete. Das finde ich eine tolle Idee und steigert die Vorfreude auf den Urlaub nochmal zusätzlich.

Für 14 Tage im Doppelzimmer mit Meerblick und All Inclusive-Verpflegung haben wir im September Euro 1.131,00 bezahlt.


~~~~Das Hotel~~~~
Das 4-Sterne Hotel Barcelo Jandia Playa gehört zur Hotelkette Barcelo Hotels & Resorts.

Hier ein paar Infos über die Barcelo Gruppe, die ich von der Homepage barcelo.com habe. Die Homepage selber gibt es auch auf Deutsch, die Info-Teil über die Barcelo Gruppe ist aber nur in Englisch vorhanden, daher habe ich diesen mal für euch übersetzt:
Die Barcelo Gruppe wurde vor ca. 80 Jahren in Palma de Mallorca gegründet und ist eine der führenden Hotelgruppen in Spanien und weltweit.
Die Barcelo-Gruppe betreibt 180 Hotels in 17 Ländern und 450 Reisebüros in 23 Ländern.
Die Inhaberschaft und Führung der Barcelo Gruppe befindet sich seit drei Generationen in Familienbesitz der Familie Barcelo.

Das Hotel Barcelo Jandia Playa befindet sich in Jandia Playa, an der Südspitze der Insel Fuerteventura.

Hier die Anschrift:
Barcelo Jandia Playa

C/La Mancha
s/n. Barranco de Vinamar. 35625
Canarias - Fuerteventura | Espagna

www.barcelojandiaplaya.com

Achtung, nicht verwechseln mit dem Hotel Barcelo Jandia Mar! Dieses Hotel befindet sich direkt überhalb des Jandia Playa und gehört auch zur Barcelo-Gruppe, ist aber ein komplett anderes Hotel!


~~~~Lage / Anfahrt~~~~
Das Hotel befindet sich, wenn man auf der Straße Richtung Süden fährt kurz vor Morro Jable im Bereich Jandia Playa auf der rechten Seite der Inselhauptstraße, die hier vierspurig wird.
Vom Flughafen aus sind es ca. 77km auf Landstraßen, für die man ca. eine Stunde Fahrzeit braucht.
Autobahnen gibt es auf Fuerteventura keine, wenn man mal von einem kurzen, ca. 3 km langen Abschnitt absieht.
Direkt vor dem Hotel befindet sich das Shopping Center Ventura, in das wir mit unserem Mietwagen bei der Anreise zuerst fälschlicherweise abgebogen sind. Der Eingang zum Hotel befindet sich aber oben am Hotel!
Um diesen zu erreichen muss man die Straße neben dem Hotel ca. 200 Meter den Berg hochfahren und dann links abbiegen.

Direkt neben dem Haupteingang gibt es einige Parkplätze, wenn diese belegt sind, kann man rechts vom Haupteingang in ein kleines, zweistöckiges Parkhaus fahren.
Alle Parkplätze sind kostenfrei und nicht mit einer Schranke oder so gesichert, d.h. man kann jederzeit aus- und einfahren.

Direkt unterhalb der Hotelanlage befindet sich das Ventura-Shopping Center mit einem Supermarkt (Spar) und ein paar kleineren Geschäften für Strandbedarf, Kleidung, etc.
Leider steht fast das halbe Shopping-Center leer.
Das Ventura erreicht man vom Hotel aus durch eine Tür am unteren Ende der Anlage, hier kann man dann rechts zum Shopping-Center gehen, oder man läuft links die Rampe hinunter, dann gelangt man durch eine Unterführung unter der Inselhauptstraße hindurch zum Strand. Zum Strand braucht man ca. 15min, dazu will ich aber im Abschnitt Strand dann genaueres berichten.

Rechts und links neben dem Hotel befinden sich jeweils leer stehende Grundstücke.

Entlang der Inselstraße erreicht man zu Fuß nach ca. 10min die ersten Geschäfte von Jandia Playa, bis ins Zentrum von Morro Jable, einem kleinen Fischer- und Touristenort sind es zu Fuß ca. 45min.


~~~~Ausstattung und Bauweise des Hotels~~~~
###Haupthaus###
Das Hotel Barcelo Jandia Playa besteht aus einem vierstöckigen Haupthaus mit Rezeption, Bar, Lobby-Bar, Restaurant, Disko und Zimmern in den oberen Stockwerken. Da das ganze Hotel am Hang liegt, befindet sich die Sohle des Haupthauses ca. 50 Höhenmeter über und ca. 800 Meter entfernt vom Strand. Früher gab es wohl mal einen Shuttlebus zum Strand, der wurde aber eingestellt.

Außerdem befinden sich im Haupthaus noch zwei Läden. Einer von Fuerte Action, einer spanischen Modemarke, die sich in erster Linie auf Sport- und Badebekleidung spezialisiert hat, sowie einen gemischten Schreibwaren, Tabak und Bademodenladen, wo man auch Postkarten bekommt. Leider waren die Briefmarken aus und wir wurden drei Tage lang immer auf den nächsten Tag vertröstet, bis dann endlich wieder welche da waren.
Außerdem bekommt man im ganzen Hotel keine einige Tageszeitung.
Wer eine Zeitung kaufen möchte muss dazu in den Spar Markt laufen der sich im Shoppingzentrum unterhalb des Hotels befindet.

Zwischen den beiden Läden stehen noch zwei Massagesessel, wo man sich gegen Münzeinwurf durchschütteln lassen kann. Dies haben wir allerdings nicht gemacht, daher kann ich nicht einmal sagen, was das kostet.

Genau so wenig haben wir uns am Pool fotografieren lassen, daher konnten wir unsere Bilder nachher nicht an dem kleinen Stand erwerben, der sich auch noch zwischen den beiden Läden befand.

Im Haupthaus befindet sich auch noch ein A-La-Carte-Restaurant mit kanarischer Küche, das man einmal pro Aufenthalt kostenlos nutzen kann. Wir haben uns das Restaurant mal von außen angesehen, aber es sah nicht so gemütlich aus, eher wie der Speisesaal und hat auch keine eigene Küche. Die Speisen waren zwar nett hergerichtet, aber eigentlich das gleiche wie am Buffet, daher sind wir nicht hingegangen.

Gleich neben der Rezeption stehen vier Internetrechner zur Verfügung, für eine Stunde Internet zahlt man 6 Euro, wobei der Automat auch kleinere Beträge nimmt und dann entsprechend weniger Zeit frei schaltet.

Zu guter Letzt gibt es im Haupthaus noch eine Disko, die Montag bis Samstag von 23:00 Uhr bis 1:30 Uhr öffnet. Hier muss man seine Getränke allerdings trotz gebuchtem All-Inclusive selber zahlen.

Natürlich sind im Haupthaus ausreichend Aufzüge oder Treppen vorhanden.

In meinem Augen ist das Hotel allerdings dennoch nicht behindertengerecht, allein schon weil das ganze Hotel in einer Hanglage gebaut ist und es somit immer bergauf oder bergab geht, egal ob man an den Strand möchte oder nur zum Pool oder zum Parkplatz etc.


###Poolanlage###
Direkt vor dem Haupthaus befindet sich die obere Poolanlage mit einem großen Pool, Poolbar und einem etwas kleineren Pool, der von der Höhe her etwas unter dem großen Pool liegt und mit diesem über einen kleinen Wasserfall verbunden ist.

In allen Pools befand sich gechlortes Süßwasser und das Wasser war von der Temperatur her recht angenehm, zwar nicht beheizt, dies wäre aber bei den hohen Außentemperaturen auch nicht erforderlich gewesen.

Von der oberen Poolbar aus arbeitet auch die Animation, die ihre Musikanlage hier installiert hat und den ganzen Tag Musik, sowie ein Programm aus Spielen (Wasserball, Volleyball) und Gymnastik, sowie Tanz anbietet. Die Musik ist nicht zu laut, hat uns aber mit der Zeit doch gestört, wenn man lesen oder MP3-Player hören will.

Um die Pools herum gab es eine ausreichende Anzahl an Liegen, so dass man eigentlich immer eine bekommen hat, egal wann man gekommen ist.

Leider gibt es am ganzen Pool keine Sonnenschirme, so dass man immer in der prallen Sonne sitzt!
Es gibt zwar Pergolen, die Schatten spenden sollen, die sind aber mit Schilfmatten gedeckt, die mehr Löcher als sonst was haben. Diese Pergolen spenden allenfalls Halbschatten. Außerdem sind sie fest verankert und werfen daher morgens den Schatten in die eine Richtung und abends in die andere, weil die Sonne ja wandert.
Den ganzen Tag im Schatten zu sitzen war also unmöglich und das bei teilweise bis zu 41°C!
Das hat uns ganz gewaltig gestört, das haben wir bisher in vergleichbaren anderen Hotels nicht erlebt!

Dazu kam noch, dass zwar an allen Pools ausreichend viele Duschen vorhanden waren, die aber ganz oft nicht funktioniert haben und so war man leider gezwungen von der Sonne aufgeheizt direkt in den Pool zu hüpfen ohne sich vorher unter der Dusche abkühlen zu können.

Noch eine Ebene unter dem kleinen Pool befindet sich dann die Snackbar.
Neben dem großen Pool befinden sich schon die ersten Wohnblocks mit Zimmern. Von diesen Blocks gibt es neun.

Thematisch ebenfalls zum Haupthaus gehört noch ein Premium-Bereich mit eigenem Pool, besonderen Liegen und Getränken, sowie eigenen Snacks.
Für diesen Bereich muss man eine Gebühr von Euro 20 am Tag bezahlen.
Gesehen haben wir den Premium-Bereich nicht, nur mal von außen reingelinst! :-)


###Kinderbereich###
Rechts neben dem kleinen Pool befindet sich der Kinderbereich mit einem eigenen kleinen Pool und einem Spielplatz.
Hier haben wir allerdings kaum jemanden gesehen, obwohl durchaus kleine Kinder mit uns im Hotel waren. Ich denke mal, das lag daran, das es ersten wenig Platz und keine Liegen für die Eltern gab und zweitens überall pralle Sonne hinknallte, weil es hier auch keine Schirme oder so gab.

Für Kinder bietet das Hotel sowieso nicht viel, es gab wohl einen Miniclub und abends auch eine Minidisco, das war es dann aber auch schon.


Für die Poollandschaft kann man gegen eine Kaution von Euro 20 Strandtücher kostenlos ausleihen, wenn man diese während des Urlaubes gegen saubere getauscht haben möchte, zahlt man eine Wechselgebühr von Euro 2.


###Fitness/Wellnessbereich###
Im unteren Bereich des Hotels gab es dann noch einen kleinen Pool mit Liegen vor dem Sauna und Wellnessbereich. Auch das Fitnessstudio befand sich hier, aber immer der Reihe nach! ;-)

Also: Der Sauna und Wellnessbereich:
Dieser Bereich besteht aus einem öffentlichen Teil mit zwei Saunen (wobei bei uns nur eine in Betrieb war), Duschmöglichkeiten und einem kleinen Whirlpool im Gebäude, so dass man richtige Saunagänge machen kann, wenn man möchte. Es handelt sich bei der Sauna, so wie bei dem ganzen Bereich übrigens um einen Textilbereich, was ich persönlich sehr angenehm finde. Trotzdem haben wir die Sauna zwar mal besichtigt, aber nicht benutzt.

Im Nicht-öffentlichen Teil der Anlage werden Massagen gegen Gebühr angeboten. Diese kann man direkt im Wellnessbereich an der Theke buchen und einen Termin vereinbaren. Berichten kann ich dazu allerdings nichts, weil ich keine Massage gebucht habe.

Direkt neben dem Wellnessbereich befindet sich der Fitnessbereich:
Dieser besteht aus einem Raum und ist von 10:00 bis 22:00 Uhr geöffnet.
Die Ausstattung besteht aus zwei Fahrrädern, zwei Crosstrainer, drei Laufbändern, einer Hantelbank und Bodenmatten. Alles sieht sehr neu aus und befindet sich in einem guten Zustand.

Davor befindet sich ein kleiner Pool, an dem wir uns auch die meiste Zeit aufgehalten haben, weil man hier nichts von der Animation hört.
Leider gibt es auch hier keine Sonnenschirme oder sonstige Schattenspender, dafür die neuesten und besten Liegen!
Auch die Lage des kleinsten Pools war einfach die Beste, man konnte sich die Sonnenliege so aufstellen dass man gleichzeitig einen traumhaften Meerblick hatte.

Neben dem Wellnessbereich befinden sich noch zwei Tennisplätze sowie ein Kombiplatz für Fuß-, oder Volleyball.


###Wohnblocks###
Wie oben schon erwähnt befinden sich die meisten Zimmer in den neun Wohnblocks, die sich in Stufen über das ganze Gelände ziehen.
Unser Zimmer lag in Block neun und daher ganz unten in der Hotelanlage, was weite Wege zum Restaurant und Haupthaus bedeutete, dafür aber näher am Meer und am Shopping-Center war.
Von außen sehen alle Blocks gleich aus, sie sind jeweils dreistöckig und haben Zimmer im Erdgeschoss mit Terrasse, in den beiden Obergeschossen mit Balkon.


###Anlage###
Alle Bereiche der Anlage sind mit Wegen verbunden, die sich bergauf und bergab durch den Hang schlängeln.
Die Wege waren alle in einem guten Zustand und die Flächen neben den Wegen waren schön mit Palmen und Blumen bepflanzt.
Leider waren die Wege bei Nacht recht dunkel, weil immer wieder Lampen defekt waren.

Beim Einchecken bekamen wir gleich eine Hotellageplankarte und die Rezeptionsmitarbeiter kringelte dann gleich unseren Wohnblock ein und zeichnete uns den Weg dorthin ein.
Nett war dass uns gleich angeboten wurde dass wir unsere Koffer an der Rezeption lassen sollten, diese wurden uns dann von einem Mitarbeiter mit einem Minitransporter zum Zimmer gefahren.

So mußten wir wenigstens die schweren Koffer nicht den weiten Weg nach unten schleppen.


###Personal###
Das Personal an der Rezeption war sehr freundlich und hilfsbereit.
Die meisten sprechen gut bis sehr gut deutsch, Englisch kann jeder sehr gut.
Das Personal im Restaurant und an den Bars ist eher zurückhaltend, aber immer freundlich, was uns sehr angenehm war.
Die Zimmermädchen grüssten zwar auch immer sehr freundlich, bei unserem Zimmer war der Service aber recht oberflächlich. Dazu aber mehr im Abschnitt Zimmer.


###Animation###
Wie weiter oben schon kurz erwähnt gibt es auch ein Animationsteam in diesem Hotel.
Tagsüber sind die Animateure meistens um die Pools herum unterwegs um die Leute zum Aerobic, Wasserball, Salsa tanzen, Bogenschießen etc. zu animieren.
Jeden Abend heißt es dann um Punkt 22 Uhr "Show-Time", im Animationssaal finden dann diverse Aufführungen, sowie die Wahl der Miss Barcelo und des Mister Barcelo statt.
Auch Shows wie Herzblatt usw. wurden arrangiert, generell waren die Shows aber meistens so langweilig dass wir ziemlich schnell unser Getränk geschnappt haben und auf unser Hotelzimmer gegangen sind.

Gleich im Animationssaal gibt es übrigens auch eine Bar an der man sich dann kostenlose Getränke holen kann.


~~~~Verpflegung~~~~
Wir haben uns bei diesem Urlaub zum ersten Mal für All Inclusive entschieden, weil es preislich attraktiv war und wir AI mal ausprobieren wollten.
Im Hotel Barcelo Jandia Playa gab es nur All Inclusive-Gäste da eine andere Verpflegungsart gar nicht angeboten wird.


###Zeiten/Angebot###
All Inclusive beinhaltete bei uns:
Frühstück von 7:45 bis 10:45 Uhr im Restaurant
Langschläferfrühstück von 11:00 bis 12:00 Uhr an der Pool Bar
Mittagessen von 12:00 bis 15:00 Uhr im Restaurant
Snacks von 12:00 bis 19:00 Uhr an der Pool Bar
Abendessen von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr im Restaurant

Dazu gab es immer alkoholfreie Getränke, sowie ab 11:00 Uhr an der Pool-Bar Bier, Wein und eine kleine Auswahl alkoholfreier und alkoholischer Cocktails.
Als alkoholfreie Getränke bekam man Cola, Fanta, Sprite, Fanta-Lemon und Tonic Water von Coca-Cola, Wasser mit und ohne Kohlensäure, das einheimische Bier San Miguel, sowie Weiß-, Rot-, und Rosewein.
Die Getränke waren allesamt sehr lecker, nur zum Wein können wir nichts sagen, weil wir den nicht getrunken haben.

Zum Frühstück gab es Kaffee und heißes Wasser für Tee, anschließend konnte man sich noch in einer Coffee-Corner von 10:00 bis 23:00 Uhr oder an der Pool Bar Kaffee raus lassen.


###Frühstück###
Das Frühstück fand in Buffetform im Restaurant statt.
Zum Essen gab es am Buffet Wurst und Käse, Spiegeleier, Rühreier, Omelette, Speck, gekochte Eier sowie Salat und eher englisch anmutende Sachen wie gekochte Bohnen, gegrillte Tomaten, fettige Rindswürstchen und gebratene Pilze.

Dazu gab es verschiedene Marmeladesorten (auch light), Honig und Nutella, Butter und Margarine im Portionsbecher.

Als Unterlage gab es verschiedene Baguettesorten, sowie Semmel, Croissants und allerlei süße Teiglinge. Dazu natürlich auch noch Toast, den man sich auf Durchlauftoastern toasten konnte, die überall im Buffetbereich verteilt waren.

Leider war die Auswahl nicht sonderlich groß und es gab keine Abwechslung, so dass es jeden Tag die gleichen zwei Wurst- und Käsesorten gab.

Blöd war auch, dass die Eier, die laut Beschriftung 3 min gekocht sein sollten, alle hart waren.

Es gab auch ein Müslibuffet, frisches Obst, Dosenobst und verschiedene Quarks und Joghurts.

Zum trinken konnte man sich aus Automaten Orangen, Ananas- und Apfelsaft holen. Leider waren es nur Sirup-Mix-Säfte, gerade der Orangensaft ist in Spanien normalerweise so fein. Diese Säfte schmeckten mir gar nicht, so dass ich eigentlich immer bei Wasser und Kaffee zum Frühstück blieb.

Den Kaffee konnte man sich auch aus Automaten zapfen. Es gab Kaffee, Kaffee mit Milch, Cappuccino und Espresso zur Auswahl. Für Spanien war der Kaffee gar nicht mal schlecht, man konnte ihn gut trinken. Leider war die Milch im Milchkaffe aus dem Automaten gesüßt, aber auch hier gab es Abhilfe; Wir stibitzten uns immer vom Müslibuffet eine Tasse kalte Milch und gaben davon in unseren Kaffee.


###Mittagessen / Abendessen###
Zu den beiden Hauptmahlzeiten gab es am Buffet eine Auswahl an warmen Speisen, meistens waren ein oder zwei Sorten Fisch dabei sowie Fleisch, Nudeln, Reis, Soßen und Gemüse.
Dazu gab es immer zwei verschiedene Suppen und Salat, sowie Toast, Baguette und Semmel.

Am Nachtischbuffet konnte man zwischen verschiedenen Sorten Obst, Joghurt, Cremes oder Kuchen wählen. Eis gab es auch immer in verschiedenen Sorten, z.B. Vanille, Schokolade, Erdbeere, usw.

Es gab auch ein kleines Salatbuffet, aber hier war die Auswahl doch sehr beschränkt und der Salat war teils richtig verwelkt und vergammelt und die Gurken eigentlich immer ungeschält.

Mittags gab es fast die gleiche Auswahl an Speisen wie Abends, abends kam nur noch frisch gemachte Pizza hinzu.

Auch hier mangelte es eindeutig an Abwechslung, bis auf einen asiatischen Abend in zwei Wochen gab es keine Unterschiede etwa beim Fleisch oder bei den Beilagen.
Auch die armen Kinder taten mir leid, mussten sie doch jeden Abend Püree essen!
Mussten sie natürlich nicht, sie konnten natürlich genauso vom Buffet essen wie die Erwachsenen, aber es gab auch einen Topf für Kinder, der extra groß beschriftet war und da war jeden Tag dasselbe Püree drin.

Zu trinken gab es die bekannten alkoholfreien Getränke, Bier und Wein aus Zapfanlagen.


###Snacks###
An der Snackbar unterhalb des Pooles gab es ab 11:00 Uhr ein Langschläferfrühstück bestehend aus einem kleinen Buffet mit einer Sorte Wurst (meist Schinken) einer Sorte Käse, Marmelade, Honig, Semmeln und Baguette. Auch hier konnte man sich wieder frischen Toast machen.

Diese Sachen blieben eigentlich den ganzen Tag bis abends um 19:00 Uhr stehen, auch wenn das Langschläferfrühstück offiziell nur bis 12:00 Uhr angeboten wurde.

Ab kurz vor zwölf wurde das Buffet dann um eine warme Theke erweitert, wo ständig frische Hamburgerscheiben, Hot-Dog-Würste und Pommes zubereitet wurden. Dazu kam noch ein täglich wechselndes Gericht wie z.B. Lasagne, Mischdkratzerfias (Hühnerschenkel :-)), Ravioli, etc. und ein kleines Salatbuffet.

So konnte man sich mit dem passenden Semmel (Hamburger-, Hot-Dog-, oder normalem Semmel vom Frühstück) einen leckeren Snack nach Lust und Laune kreieren.
Dies schmeckte so gut, dass wir bis auf ein Mal das Mittagessen und teilweise sogar das Abendessen ausfallen ließen und dafür einen Snack mit großem Salat in der Snackbar einnahmen.

In der Snack-Bar gab es auch noch eine Kühltruhe, die ständig mit Eis gut gefüllt war.
Es gab von Langnese ein Eis im Becher in den Sorten Erdbeere, Erdbeere-Vanille und Schokolade, sowie die bekannten Eissorten Solero und Magnum.
Dies fanden wir auch sehr gut, vor allem, dass sie auch hochwertiges Eis wie Magnum in die Truhe taten hat uns eher überrascht, schließlich war alles kostenlos!

Neben den bekannten alkoholfreien Getränken gab es hier ab 11 auch Bier, ja sogar „harte“ Sachen wie Whiskey waren zu haben. Man konnte sich also seinen Cocktail selber mixen, die Flaschen standen einfach nur rum. Wir waren doch sehr erstaunt, wie viele Menschen um 11 Uhr schon einen Whiskey trinken!

Trotzdem haben wir keine Grölereien oder sonstige Exzesse im Hotel mitbekommen, was wir wiederum sehr angenehm empfanden.

Dazu wurde den ganzen Tag Kaffe, Kaffe mit Milch, Espresso und Cappuccino aus einem Kaffeeautomaten angeboten.
Nachmittag ab ca. 14:00 Uhr wurden dann auch Muffins und andere süße Stückchen am Buffet aufgefahren, so dass man nachmittags einen feinen Kaffee mit Gebäck einnehmen konnte.


~~~~Zimmer~~~~
Wir hatten unser Zimmer im Block neun, also ganz unten direkt über dem Shopping-Center am Ausgang zum Strand.
Unser Zimmer hatte einen herrlichen Meerblick, das haben wir bei der Hotelbuchung auch extra so ausgesucht.
Dazu würde ich auch Jedem raten, weil wenn man keinen Meerblick bucht kann es durchaus sein dass man in einem der mittigen Blocks wohnt und dort dann nur einen Ausblick auf den nächsten Block hat.

Obwohl direkt auf der anderen Seite des Shopping-Centers eine Strasse verläuft war es eigentlich nicht übermäßig laut. So viel Verkehr ist auf der Strasse nicht, als dass es wirklich stören würde. Wer allerdings nachts gerne mit offenem Fenster schläft, der wird wahrscheinlich Probleme haben. Allerdings nicht nur durch die Strasse sondern auch von anderen Balkonen, die Zimmer liegen dicht an dicht und die ganze Bauweise ist sehr hellhörig.

Ausgestattet sind die Zimmer mit zwei Betten, neben jedem Bett steht ein Nachtkästchen, zwei Sessel um einen kleinen, runden Tisch, ein Schreibtisch mit einem (wackeligen) Stuhl und einer Kofferablage. Über dem Schreibtisch hängt ein großer Spiegel und auf dem einen Nachtkästchen befindet sich ein Telefon.
Mit dem kleinen Farbfernseher konnte man sogar einige Deutsche Programme wie ARD, RTL, Sat1 usw. empfangen.

Mit dem Telefon kann man auch nach Deutschland telefonieren oder sich, mit der Zimmernummer als Durchwahl direkt anrufen lassen.
Das telefonieren im Hotel ist recht teuer, wir haben für eine Minute 1,50 Euro bezahlt, für fünf Minuten Euro 4.
Normalerweise rufe ich vom Hotel aus immer daheim bei meinen Eltern an und die rufen mich dann zurück. Es gab mit dieser Vorgehensweise auch noch in keinem Hotel Probleme, hier im Hotel Jandia Playa allerdings schon. Entweder kam meine Mama gar nicht durch, es ging eine Art Anrufbeantworter hin oder es wurde an der Rezeption aufgelegt statt weiter verbunden, lauter so nervige Sachen, schließlich urlaubten wir ja auf Fuerteventura und nicht auf dem Mond!


Die Betten sind etwas breiter als bei uns üblich (ich schätze mal so ca. 1m) und hatten eine sehr harte Matratze. Am ersten morgen taten mir alle Knochen weh, in den weiteren Nächten hatten wir uns etwas daran gewöhnt, so richtig anfreunden konnten wir uns mit den Matratzen allerdings den ganzen Urlaub nicht.

In die Wand eingelassen befand sich noch ein vierteiliger Schrank mit ein paar wenigen Ablagefächern und vielen Bügeln. Dies passte mir nicht so ganz, weil ich eigentlich nicht viel Hängeware mit in den Urlaub nehme (was auch?) dafür umso mehr Fächer gebrauchen könnte. Aber wir haben mal alles im Schrank untergebracht.

Unter dem Schreibtisch befand sich auch die Minibar, die war anfangs nur mit 2 Flaschen Wasser gefüllt, dies darf man kostenlos trinken! Die Minibar kühlte sehr gut und so haben wir dort oft unsere Getränke kalt gestellt.
Ein kleiner Tipp von mir: Jeder hat ja abends oder nachts oder gleich nach dem Aufstehen durst und möchte z.B. einen Schluck Wasser trinken. Wir haben dann einfach immer die kleinen, leeren Plastikflaschen an der Poolbar aufgefüllt und hatten so immer ausreichend zu trinken im Hotelzimmer ohne dass wir jedes mal im Supermarkt Geld liegen lassen mussten.

Im Schrank befand sich auch der Safe, den wir allerdings nicht nutzten. Dieser kostet Euro 3 pro Tag, wenn man ihn benutzen möchte.
Von der Größe her reicht er in meinen Augen für die meisten Sachen, wer allerdings einen Laptop mit dabei hat, der kann diesen nicht im Safe einschließen.

Alle Möbel sind massiv aus Holz gefertigt und in einem sehr dunklen Braun, fast schwarz gestrichen. Das soll wahrscheinlich edel wirken, ich fand das ganze Zimmer aber düster und altbacken, obwohl die Möbel, bis auf den Stuhl, eigentlich in einem sehr guten Zustand waren, keine Macken, keine Kratzer, etc.

Gleich neben dem Eingang befand sich das Bad.
Dieses ist sehr schön ausgestattet mit hellen Fließen, einer Badewanne mit Duschkopf, einem Waschbecken, einer Toilette und einem Bidet, welches sogar einen Deckel hat. Das erwähne ich nur, weil man bei heruntergeklapptem Deckel ganz bequem seine Waschtaschen drauf abstellen kann und damit mehr Platz am Waschbecken hat! :-)
Der Wasserdruck und die Wassertemperatur waren immer einwandfrei, so dass es richtig Spaß gemacht hat, abends zu duschen.

Hier gibt es übrigens weder einen Duschvorhang noch eine Spritzschutzwand oder so, meistens Stand daher nach dem Duschen das halbe Bad unter Wasser.

Das einzige, was wir vermisst haben war eine Toilettenbürste, ansonsten war das Bad sehr schön.

Es befand sich auch ein Fön im Badezimmer der von der Leistung her super war, ich hatte jedenfalls keine Probleme meine langen Haare trocken zu bekommen.

Klasse fand ich auch dass im Bad Zubehör wie Duschhaube, Seife, Kamm, Duschgel und Shampoo vorhanden war. Das nette daran ist, dass wenn man das Duschgel oder Shampoo aufgebraucht hatte am nächsten Tag zwei neue kleine Fläschchen dastanden.

Ausreichend, weiche und kuschelige Hand- und Badetücher befanden sich auch im Bad.

Dagegen hat uns die Tür zwischen Bad und Zimmer eher weniger gefallen.
Das war nämlich keine richtige Tür sondern nur eine Lamellentür, durch die man durchsehen konnte. Man kann sich vorstellen, dass diese Tür auch nicht sehr diskret war, was Geräusche aus dem Bad anging! Dazu kam noch, dass die Toilettenspülung sehr laut war, so dass man nachts im Bett stand, wenn der Partner mal musste.

Das Zimmer war auch noch mit einer Klimaanlage ausgestattet, welche selber geregelt werden konnte. Diese war zwar nicht sonderlich leistungsfähig, aber mit der Zeit hat sie es dann schon geschafft, die Temperatur im Zimmer merklich abzusenken. Sie hatte es aber auch nicht leicht, weil wir teilweise nachts bis zu 33°C hatten.
Die Klimaanlage geht übrigens automatisch aus, wenn man die Balkontür aufmacht, was ich gut finde. Bringt ja nichts die Klimaanlage Strom fressen zu lassen, wenn man die Balkontür wagenweit aufstehen hat.

Der Balkon war an sich nicht klein, würde ich mal sagen, leider befand sich draußen auf dem Balkon ein großer runder Glastisch, der den halben Balkon einnahm. Daher war kaum noch Platz für zwei Stühle. Der Tisch war völlig unnötig groß, wir haben ihn in eine Ecke geschoben und die Stühle nebeneinander gestellt, so dass wir uns auch schön unterhalten konnten, wenn wir abends auf dem Balkon saßen.
Zum sitzen gab es zwei ganz normale weiße Plastikstühle auf dem Balkon, die sehr bequem waren.

Leider gab es im Zimmer einige Lichtschalter, die locker waren und wo jedes Mal die Abdeckungen raus fielen, wenn man den Schalter betätigt hat. Die Putzfrau kümmerte sich nicht drum sondern steckte die demonstrativ bereitgelegten Abdeckungen einfach wieder auf die Schalter. Eine Beschwerde bei der Rezeption wurde zwar freundlich aufgenommen, passiert ist bis zu unserer Abreise allerdings nichts.

So ähnlich oberflächlich war auch der Service des Zimmermädchens. Das Bad war eigentlich immer sauber geputzt, das restliche Zimmer eher weniger. Wenn man einmal barfuss durchs Zimmer lief, hatte man schwarze Fußsohlen und auch die Nachtkästchen und der Schreibtisch waren immer recht staubig.

Wir hatten übrigens ein Raucherzimmer, wobei ich glaube dass in diesem Hotel gar nicht zwischen Raucher- und Nichtraucherzimmer unterschieden wird.
An dieser Stelle möchte ich noch kurz erwähnen dass natürlich in allen Restaurants und innen liegenden Bars das Rauchen nicht gestattet ist.

An den Pools und im kompletten Außenbereich des Hotels ist Rauchen jedoch gestattet.


~~~~Strand~~~~
Auch wenn sich zwischen dem Hotel und dem Strand nur das Shopping-Center und die Strasse befinden, ist der Strand doch ein ganzes Stück weit weg vom Hotel.
Ich schätze die Entfernung auf ca. 600 Meter vom unteren Strandausgang des Hotels bis zur Wasserkante. Wenn man natürlich im Haupthaus oder in einem der oberen Blöcke sein Zimmer hat, kommen noch mal ca. 200m und einige Höhenmeter dazu.

Vom unteren Strandausgang benötigt man ca. 10min zu Fuß bis an den Strand. Man muss nämlich erst mal die Rampe unterhalb des Hotels hinunter, die dann um eine Kurve rum in einer Unterführung unter der Inselhauptstrasse endet. Nach dieser Unterführung geht es nach links die Promenade entlang, bevor man nach ca. 200m rechts in den Strandweg abbiegt. Zwischen Promenade und Strand befindet sich eine, ca. 200m breite Art Lagune, die sich immer wieder mit Seewasser füllt und mit niedrigen Salzbüschen bewachsen ist.
Hier führt ein Sandweg durch bis an den Strand. Dieser Weg ist rechts und links mit niedrigen Holzpfosten markiert, da der Weg teilweise im Wasser verschwindet, wenn sich die Lagune füllt. So kann es durchaus passieren, dass man knietief durchs Wasser waten muss um wieder ins Hotel zu kommen.

Am Strand gibt es zwar Liegen und Sonnenschirme zu mieten (12 Euro für zwei Liegen und einen Schirm pro Tag), aber keine Duschen, Toiletten oder so.

Der nächste Strandabschnitt, der mit Duschen und Toiletten ausgestattet ist, befindet sich noch mal ca. 800m weiter.

Ansonsten besteht der ganze Strand aus feinem, weißen Sand, der leicht abfallend ins Meer geht. Steine hat es nur ganz wenige. Das Meer war sehr sauber, wir haben keine Algen oder Müll gesehen, wobei bei uns meist ein ablandiger Wind wehte, der dies natürlich unterstützt.

Dafür hatten wir an einigen Tagen Wellengang mit ca. 1-1,5m hohen Wellen.

Wenn man keine Liege mieten will findet man am Strand sehr viel Platz um sich auszubreiten, es gibt deutlich mehr Strand als Leute!


~~~~Ausflüge~~~~
Ansonsten muss man ganz klar sagen, dass Fuerteventura die ideale Insel für Hotel- und Strandurlauber ist, vielleicht noch für Kite-, Wind- oder Wellensurfer.

Die restliche Insel besteht eigentlich nur aus unbewachsener Steinwüste, die sich mit Sanddünen abwechselt.
Nur in den Siedlungen, wo bewässert wird, gibt es ein wenig Grün.

Da die ganze Insel insgesamt nur knapp 100 000 Einwohner hat, gibt es auch keine großen Städte.
Die Hauptstadt hat ca. 36 000 Einwohner und ist gleichzeitig die größte Stadt auf Fuerteventura. Hier lohnt es sich vor allem einen Hafenspaziergang zu machen, oder das einzige große und moderne Shopping-Center, das Las Rondondas, zu besuchen.

Im Norden liegt der andere große Touristenort Coralejo. Hier gibt es neben den üblichen Läden für Touristen einen kleinen Hafen, in dem eine Fähre und eine Schnellfähre nach Lanzarote, sowie die Personenschiffe nach Lobos ablegen.

Lobos ist eine kleine, unbewohnte, vorgelagerte Insel, die man nur mit dem Schiff erreicht. Wir haben die Insel nicht besucht, können also nichts dazu sagen.

Dafür sind wir mit unserem Mietwagen auf die Fähre und einen Tag auf Lanzarote rumgefahren. Das war sehr schön, wobei man sagen muss, dass Lanzarote Fuerteventura sehr ähnlich ist.

Der Westen der Insel besteht fast ausschließlich aus gebirgigen Hügelketten bis ca. 600 Meter Höhe, wo sich beim durchfahren der eine oder andere ganz nette Ausblick bietet.

Im Süden gibt es die beiden Touristenzentren Costa Calma und Morro Jable/Jandia, ebenfalls mit Läden, Bars und Restaurants für Touristen.
Im Süden befindet sich auch der Oasis Park, der eine Mischung aus Botanischem Garten und Zoo sein soll. Man kann auch eine Kameltour machen. Diesen haben wir allerdings auch nicht besucht, weil da immer sehr viel los war und die Eintrittspreise recht gesalzen waren (18 Euro nur für den Park, Kamele kosten extra Euro 8,50 für eine halbe Stunde)

Vom Süden bis in die Hauptstadt, die ca. in der Mitte der Insel an der Ostküste liegt, braucht man mit dem Auto ca. 1 Stunde (hier ist auch der Flughafen), bis nach Coralejo braucht man ca. 2 Stunden. Dazwischen gibt es wenig zu sehen, viele Steine und ein paar Ziegen, die durchaus auch mal auf die Inselstrasse laufen. Aber der Gegenverkehr warnt einen freundlich mittels Lichthupe! :-).


~~~~Fazit~~~~
***Positives***
- Die Poollandschaft war einfach herrlich, 4 Pools, viele Liegen, sehr gepflegt und auch Palmen und Blumen waren vorhanden.
- All Inclusive von den Getränken her gesehen, man konnte fast rund um die Uhr was trinken, egal ob Kaffee oder Softgetränke oder ggf. auch Alkohol.
- Das Wetter war traumhaft schön, fast immer Sonne pur und tagsüber zwischen 35 und 41 Grad.


***Negatives***
- Keine Sonnenschirme vorhanden.
- Weite, teils steile Wege zum Strand gerade wenn man im Haupthaus wohnt oder von dort aus startet.
- Weite, teils steile Wege zur Rezeption oder zum Restaurant, gerade wenn man Meerblick gebucht hat und somit im unteren Bereich der Hotelanlage wohnt.
Die ganzen Zimmermädchen usw. hatten es da besser die fuhren immer mit so Miniwagen auf den Wegen rum wo wir Gäste zu Fuß gehen mussten.
- Das Mittagessen und Abendessen war nicht schlecht aber viel zu wenig abwechslungsreich.
- Die Matratzen in den Betten waren absolut zu hart.
- Halbdurchsichtige Toilettentür und sehr laute Toilettenspülung.


Wir würden dieses Hotel nicht mehr buchen da für uns das Negative auf jeden Fall überwiegt hat.

Die Hotelanlage ist zwar wirklich schön gestaltet, alles ist liebevoll bepflanzt und gepflegt und auch die Pools waren gigantisch groß.

Aber keine Sonnenschirme und das wenig abwechslungsreiche Essen störte uns doch sehr.
Auch das dunkel eingerichtete Zimmer war überhaupt nicht mein Fall, da kam nie so wirklich ein Urlaubsfeeling auf.

Das Hotel eignet sich super für reine Hotelurlauber die den Tag am Pool (ohne Schirm) verbringen möchten, den ganzen Tag essen und Abends dann an der Bar sitzen wollen.

Denn rund um das Hotel wird nicht viel geboten, man kann eigentlich nur links die Straße in den Ortskern von Jandia laufen, selbst dort ist nicht wirklich viel geboten außer Restaurants und kleine Geschäfte die überwiegend Souvenirs, Bekleidung oder Schmuck verkaufen. Wenn man zweimal im Ortskern war möchte man eigentlich auch nicht mehr hin weil es einen dann einfach langweilt.

Wir waren daher froh dass wir wie immer einen Mietwagen für 2 Wochen gebucht hatten so konnte man am Abend wenigstens ein wenig rum fahren, aber auch in der Umgebung wurde nicht wirklich was geboten.

Für mich heißt es jedenfalls einmal und nie wieder - und daher empfehle ich das Hotel Barcelo Jandia Playa auch nicht weiter!

Hotel Barcelo Occidental Jandía Playa
einer der Pools vom Hotel Barcelo Occidental Jandía Playa

Hotel Barcelo Occidental Jandía Playa
die Betten im Hotel Barcelo Occidental Jandía Playa

Hotel Barcelo Occidental Jandía Playa
der Balkon ( Hotel Barcelo Occidental Jandía Playa  )

Hotel Barcelo Occidental Jandía Playa
Dusche & Badewanne ( Hotel Barcelo Occidental Jandía Playa  )

Hotel Barcelo Occidental Jandía Playa
unser Zimmer im Hotel Barcelo Occidental Jandía Playa

Hotel Barcelo Occidental Jandía Playa
Hotel Barcelo Occidental Jandía Playa

 

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