Hausbootrundreise Friesland

Unsere Hausbootrundreise 2016 - Mit Fenke durch Friesland



mit unserem Hausboot Fenke in Bolsward
mit unserem Hausboot Fenke in Bolsward

[Anzeige / Werbung: Mein Beitrag enthält meine Erfahrungen, meine Meinung und evtl. unbezahlte Werbung in Form von weiterführenden Links und ggf. Erwähnung von besuchten Orten, Unterkünften, Sehenswürdigkeiten & Co.]


pro: Spaß, Spannung, Action & Erholung, man erlebt und sieht viel
kontra: das Wetter spielt nicht immer mit, viele Spinnen


Hallo liebe Leser und Leserinnen!


Vom 16. Mai bis 23. Mai 2016 urlaubten mein Mann und ich in den Niederlanden.
Als Unterkunft und Fortbewegungsmittel stand uns „Fenke“ zur Verfügung, ein richtig
uriges Hausboot.

Im folgenden Reisebericht möchte ich Euch nun von unseren Erlebnissen während unserer
Hausbootrundreise 2016 durch Friesland erzählen!


~~~ Wie kamen wir überhaupt auf die Idee eine Hausbootreise zu machen? ~~~

Hätte mich vor ein paar Jahren Jemand gefragt ob ich in den Niederlanden urlauben möchte, hätte ich das vermutlich vehement abgelehnt.
Eigentlich bin ich ja immer so die klassische Hotelurlauberin mit Sonne, Strand und Meer gewesen.
Meine absolute Lieblingsinsel ist und bleibt Teneriffa. Weitere Ziele wie Florida, Gran Canaria, Fuerteventura, Mallorca, Spanien (Festland), Griechenland, Italien, Irland u.v.m. habe ich bereist. Irgendwann kam jedoch der Punkt als ich lieber auf Balkonien blieb als in ein Flugzeug zu steigen und auf irgendwelchen Inseln Urlaub zu machen. Ich hatte genau das
irgendwie über.

So kamen mein Mann und ich auf die Idee mal auf eine ganz andere Art und Weise zu urlauben. Mein Mann hat früher schon drei Mal Reisen mit einem Hausboot unternommen und mir viel davon erzählt. Mir gefiel die Idee sofort, mal ganz woanders zu urlauben und dann noch mit einem Hausboot zu reisen und darauf auch zu wohnen.

Am 25.09.2015 war es also soweit, wir buchten unseren Frieslandurlaub für Mai 2016!



~~~ Die Buchung & Preise & wichtige Vorbereitungen ~~~

### Die Buchung:

Da es in Friesland eigentlich völlig normal ist dass Hausboote auf den unzähligen Kanälen unterwegs sind gibt es auch eine große Reihe an Anbietern über welche man Boote anmieten kann.

Wir haben über den Yachtcharter Friesland Boating in Koudum (Niederlande) gebucht. Mein Mann hat über diese Firma bereits zweimal ein Hausboot gebucht und konnte nur positive Erfahrungen sammeln.

Auf der Homepage https://www.friesland-boating.de/ kann man sämtliche Schiffe anschauen und dann bequem online seine Reise buchen.
Ich möchte nun gar nicht haargenau alles über die Mietbedingungen von Friesland Boating auflisten da es sich ja um einen Rundreisebericht handelt und nicht um einen Bericht über den Yachtcharter.

Das Interessante ist, dass in Friesland sämtliche Hausboote von Personen ab 18 Jahren gemietet und gefahren werden dürfen, ohne dass ein Führerschein erforderlich ist!

Bezüglich des Fahrgebietes sind die Bedingungen bei Friesland Boating folgende:
„Erlaubt sind alle Niederländischen Binnengewässer. Für Hausboote, mit einer Höhe von
1,65 m, gilt ein Verbot zur Befahrung des Prinses-Margriet-Kanal, dieser darf nur gekreuzt werden.
Absolut verboten sind: IJsselmeer, Waddenzee und die großen Wasserstrassen. Falls Sie die benötigte Erfahrung und Führerscheine besitzen, können wir in manchen Fällen eine Ausnahme machen.“

Hausboote kann man in vielen verschiedenen Varianten bezüglich der Ausstattung und der Größe (1 bis 10 Reisende) buchen.
Wir entschieden uns für das Hausboot „FB 1050“!
Dieses Hausboot ist zwar für 4 bis 6 Personen gedacht und wir reisten nur zu zweit, aber keine Ahnung wie sich das die Betreiber vorstellen?! Also ich bin der Meinung auf unserer gemieteten Fenke hätte man maximal 3 Leute bequem unterbringen können. Also wenn ihr auch mal ein Hausboot bucht, nehmt es lieber eine Nummer größer!


### Die Preise / Kosten:

Nun aber zu den Preisen, komplett hat uns dieser einwöchige Friesland Urlaub
Euro 1.154,34 gekostet.
Ja, lach, ich bin so, eine perfekte Buchhalterin eben :o)
Mich interessiert so was immer und daher führe ich während der Reise Buch über sämtliche Ausgaben…

Die Kosten in Höhe von Euro 1.154,34 setzen sich so zusammen:
Bootsmiete: 688,20 (inkl. Nebenkosten, Versicherung, Wasserkarte, Haustierzuschlag)
Diesel: 78,74 (der verbrauchte Diesel wird nach der Reise ermittelt und abgerechnet)
Anfahrtskosten: 83,92 (also unser Spritverbrauch für die An- und Abreise mit dem PKW)
Bruggeld: 11,00 (teilweise muss man „Bruggeld“, also eine Brückengebühr bezahlen)
Hafengebühren: 101,00 (Gebühren für das Bootanlegen und übernachten)
Einkäufe: 48,58 (Speisen, Getränke, etc.)
Restaurants & Bäcker: 67,15
Sonstiges: 75,75 (Souvenirs, Kleinigkeiten, etc.)

Wir empfanden das Preis- / Leistungsverhältnis ist in Ordnung.
Vieles ist in Friesland teurer wie z.B. Benzin, Tiefkühlprodukte, Joghurt, Wasser, Fleisch, Wurst, Käse … , vieles aber auch billiger wie in Deutschland (z.B. Obst, Salate, Semmel, Brot, Marmelade, Medikamente usw.).
Mitgenommen auf die Reise haben wir nur das Nötigste, ich fahre ja nicht in Urlaub und nehme sämtliche Deutschen Speisen und Getränke mit.
Wichtig war mir nur ausreichend Mineralwasser mitzunehmen da man das oft im Ausland schlecht bekommt. Und als Raucher musste natürlich für die Sicherstellung der Zigaretten gesorgt sein. Wer schlau ist tankt seinen PKW noch mal vor bevor er über die Grenze in die Niederlande fährt denn das Benzin ist dort etwas teurer, beim Diesel waren es grob 20 Cent Preisunterschied zu Deutschland.

meine kleine Junis fühlte sich sehr wohl an Bord
meine kleine Junis fühlte sich sehr wohl an Bord

### Vorbereitungen:

Ganz ohne Vorbereitungen geht es natürlich nicht und so machte ich mir rechtzeitig Gedanken, was vor dem Urlaub noch alles erledigt werden muss.

Da wir zuhause einen kleinen Zoo haben stand für mich natürlich an erster Stelle eine zuverlässige und liebe Tierbetreuung zu finden. Früher haben das meine Eltern übernommen, leider verstarben diese beide 2015.
Dank Internet konnte ich jedoch zügig eine tolle Tierbetreuerin finden, welche sich um unsere 3 Katzen (ja wir haben 4 Katzen aber unsere Junis durfte mit in den Urlaub), Terrarium- und Aquarienbewohner kümmerte während unserer Abwesenheit.

In die Niederlande kann man mit dem gültigen Personalausweis einreisen und spezielle Impfungen sind für Menschen auch nicht erforderlich.
Jedoch mussten wir unseren kleinen Sonnenschein Junis noch gegen Tollwut impfen lassen da dies bei Katzen Vorschrift ist.

Die Reisetasche war dann zügig gepackt, da man nie so genau vorher weiß wie das Wetter wohl wird haben wir einfach sowohl leichte Kleidung als auch wärmere Kleidungsstücke eingepackt.
Sehr sinnvoll für eine Hausbootreise erwiesen sich eine Regenhose sowie eine Regenjacke!

An Medikamenten reicht es wenn man seine Tabletten mitnimmt die man täglich braucht, das sind bei mir z.B. meine Schilddrüsentabletten. Schmerzmittel & Co. bekommt man in Friesland sogar im Supermarkt und das auch noch sehr günstig. Auch Apotheken findet man in jedem Ort vor.

Es ist sehr empfehlenswert sich bereits im Vorfeld eine grobe Route zusammen zu stellen.
Friesland hat einige schöne Städte und Gegenden und unter der Berücksichtigung der Fahrzeiten haben wir dann eine siebentägige Route zusammen gebastelt.
Die normale Fahrgeschwindigkeit liegt mit einem Hausboot zwischen 6 und 10 km/h. Oft ist man also nicht viel schneller als ein Fußgänger unterwegs.

Unsere geplante Route sollte von Koudum über Heeg, Sneek, Grou, Feanen, Drachten, Dokkum, Leeuwarden und wieder zurück über Sneek nach Koudum führen.
Natürlich kam alles ganz anders als geplant!
Warum und wieso und welche Städte wir tatsächlich besuchten erfahrt ihr im jetzt folgenden Abschnitt.



~~~ Unsere Hausbootrundreise 2016 - Mit Fenke durch Friesland ~~~

*** 1. Tag – Montag, 16.05.16 – Koudum nach Heeg:

(Inklusive einer kurzen Beschreibung der Bootssteuerung sowie An- und Ablegen)

Nachts um 2:30 Uhr ging es also los!
Mein Mann, Perserkatze Junis und ich nahmen Platz im voll bepacktem Ford und düsten gen Friesland. Von Stuttgart aus nach Koudum meldete das Navi 688km und eine Fahrzeit von
ca. 6,5 Stunden. Da unser Boot erst ab ca. 12 Uhr verfügbar war und wir bereits gegen zehn fast unser Reiseziel erreicht hatten unternahmen wir spontan einen Abstecher in die schöne Stadt Lemmer. Über Lemmer erfahrt ihr später mehr da wir dort auf unserer Rundreise nochmals Halt machten.

Gegen 12 Uhr kamen wir dann schließlich in Koudum bei unserem Yachtcharter Friesland Boating an. Die Empfangsdame begrüßte uns sehr freundlich und sie sprach perfekt Deutsch.
Wir gingen dann alleine zum Boot „Fenke“ und sollten dort uns erstmal umschauen und unser Gepäck abladen und auspacken. Leider hatten wir Pech, den ganzen Vormittag schien die Sonne und genau da wo wir die Sachen vom Auto aufs Boot schleppten regnete es in strömen. Ich hatte irgendwie sowieso große Probleme vom Land aufs Boot zu springen und dann noch der Regen und der Auspackstress… meine Laune sank gen Nullpunkt.
Perserkatze Junis war auch alles andere als entzückt darüber dass sie nun Boot fahren soll. Lustigerweise kam dann das Einweisungspersonal und alle waren total entzückt von Junis welche sich auch prompt als perfektes Fotomodell erwies. Meine Laune besserte sich. Mein Mann wurde dann vom Personal mit den wichtigsten Dingen vertraut gemacht. Die Einweisung fiel kurz aus da mein Mann ja bereits Hausboot Erfahrungen sammeln konnte.
Wer noch gar nie mit einem Hausboot gefahren ist kann auch eine Fahrstunde nehmen welche dann allerdings 50 Euro kostet.

So ziemlich genau um 13 Uhr waren alle Formalitäten geklärt und wir verließen mit unserer Fenke den Anlegeplatz in Koudum und schipperten los.
Ziel war Heeg. Die Route führt schön über das Hegemer Mar und berechnet war eigentlich eine Fahrtzeit von 2 Stunden. Ideal eigentlich nach so einer langen Anfahrtsstrecke dann erstmal nur 2 Stunden Boot zu fahren. An- und Ablegen mussten schließlich auch noch geübt werden. Leider regnete es erneut in strömen und der Wind wehte heftig. Ich hatte ehrlich gesagt große Angst auf dem kleinen Holzboot auf dem riesengroßen See, an der wunderschönen Umgebung und den vielen Segelbooten konnte ich mich zu dieser Zeit leider überhaupt nicht freuen. Mein Mann nahm die Situation gelassener, auch wenn er mittlerweile trotz Regenkleidung total durchnässt war. Unser Hausboot Fenke konnte sowohl von innen als auch von außen aus gesteuert werden. Mein Mann bevorzugte es dass Schiff zu lenken indem er das Steuer hinten, außen nahm. So hat man das ganze Boot vor sich und einfach einen besseren Überblick! Wenn man so im Internet nach liest beschreiben es alle als eine Art Kinderspiel ein Hausboot zu lenken. Nunja, als ich mal kurz die Pinne übernahm weil mein Mann auf Toilette musste gab es natürlich gleich ein mittleres Desaster. Mit der Pinne wird das Boot zwar recht einfach gesteuert jedoch funktioniert die Lenkung genau andersrum wie beim Auto. Du musst nach links drehen dann fährt es nach rechts, brüllte mein Mann aufgeregt. Ich verstand nur Bahnhof. Wir legten also mitten auf dem Hegemer Mar eine Komplettdrehung mit dem Hausboot hin und ich hatte schon Angst ich bring das Schiff zum Kentern. Das ist zum Glück nicht so ohne Weiteres möglich.
Da es nun kurze Zeit trocken war machten wir einen Zwischenstopp um das An- und Ablegen zu üben.
Hier war nun das erste Mal bei mir der Wunsch aufgebrochen sofort abzubrechen und wieder nach Hause zu fahren. Ich bekam das mit dem Boot festmachen nicht hin. Ich soll vorne über Bord hüpfen, das Seil um einen Poller legen, zurück an Bord hüpfen und das Seil mit Hilfe eines Kopfschlagknotens sicher befestigen. Und das dann am Besten zügig und dann nach hinten flitzen und das ganze noch mal. Erst dann sollte der Fahrer nämlich den Motor ausmachen und dieser befestigt in der Regel noch ein drittes Seil.
Nach unzähligen Übungsversuchen hatte ich den Dreh raus und konnte tatsächlich schnell und sicher das Hausboot An- und Ablegen.

Wir fuhren nun weiter, mussten kurz darauf aber erneut einen wetterbedingten Stopp einlegen. Es regnete in Strömen, die Wellen peitschten heftig am Boot entlang und wir waren beide total durchnässt.
Als sich das Wetter besserte ging die Fahrt weiter und gegen 17:45 kamen wir im Hafen in Heeg an. Im strömenden Regen mussten wir nun unser Hausboot anlegen. Zum Glück bekamen wir Hilfe von der Besatzung eines Nachbarschiffes. Statt den geplanten 2 Fahrstunden betrug die Fahrzeit Koudum – Heeg nun 4 Stunden und 45 Minuten. Meine Nerven lagen blank. Wir aßen noch unsere mitgebrachten Debreciner und Kartoffelsalat und gingen an diesem ersten Urlaubsabend sehr zeitig und müde ins Bett. Mit schnell schlafen war allerdings auch nichts. Ich traute meinen Augen kaum, direkt über dem nur 1,20m breiten Doppelbett saß eine herrlich fette schwarze Spinne. Das gab mir den Rest. Mit dem Gedanken am Besten am nächsten Tag heimzufahren schlief ich dann irgendwann ein.

 in Koudum bei unserem Yachtcharter Friesland Boating
in Koudum bei unserem Yachtcharter Friesland Boating

*** 2. Tag – Dienstag, 17.05.16 – Heeg nach Sneek:

Gegen 7 Uhr standen wir auf. Der Himmel war bedeckt. Geschlafen haben wir überraschend gut, selbst Katze Junis schlummerte die ganze Nacht seelenruhig neben mir im Bett. Wir frühstückten kurz und unternahmen dann einen Spaziergang durch Heeg. Sehr gut gefielen mir die schmalen, gepflasterten Gassen und überall gab es kleine Läden und nette Cafes. Wir kauften noch kurz was im Coop ein und gingen zurück zum Hafen.
Die Übernachtungsgebühr im Heeger Hafen betrug Euro 18,50 inklusive Stromanschlussgebühren. Rund um den Hafen befanden sich viele Wiesen, ein Spielplatz und auch das Sanitärgebäude war absolut in Ordnung.

Da wir am gestrigen Tag bereits viel Länger für die Fahrt gebraucht haben als ermittelt und weil das Wetter so arg am Schwanken war kippten wir bereits am 2. Reisetag unsere komplette Route über den Haufen.
Heute sollte es ganz simpel von Heeg nach Sneek gehen!
Hausbootfahren soll schließlich Spaß machen und entspannend sein und nicht in Stress ausarten.

Um 10:15 Uhr machten wir unsere Fenke startklar und über idyllische Kanäle ging es von Heeg über Ijlst nach Sneek. Die Sonne lachte und ich genoss diese Fahrt in vollen Zügen. Während der Fahrt begegneten uns unzählige Enten auf den Kanälen, man kam an Schafherden und Pferden vorbei. Am Ufer entlang befanden sich immer wieder kleine Wohnsiedlungen mit total schnuckeligen Häusern. In Ijlst standen sogar Palmen am Kanalrand.
Spektakulär war für mich natürlich auch das erste passieren einer Kanalbrücke. Hier muss man immer nah an die Brücke fahren und dann die Ampel im Auge behalten. Der Brückenwärter regelt dann oben den Verkehr und schaltet dann die Ampel für die Boote auf grün. Erst dann darf man unter der zuvor geöffneten Brücke durchfahren. Fast alle Brücken waren übrigens gratis! Früher wurde noch an jeder Brücke „Bruggeld“ verlangt.

Kurze Zeit später fuhren wir auf das Sneeker Wassertor zu!
Dieses imposante Tor mit den beiden Türmen ist das Wahrzeichen Sneeks. Nach einer weiteren Brückendurchfahrt legten wir am Rande des Kanals an. Es war nun 12:15 Uhr und somit hatten wir noch den ganzen Tag Zeit um die Stadt Sneek zu erkunden.

Das Tolle in Sneek war, dass man mitten in der Stadt am Kanalufer sein Boot anlegen kann. Die Übernachtungsgebühr betrug hier Euro 14,50 inkl. Stromanschlussgebühr und man hatte sogar kostenloses WLAN zur Verfügung. Nachdem wir unsere Fenke angelegt hatten machten wir erstmal „Siesta“. Anschließend folgte ein Spaziergang durch die Sneeker Innenstadt. Dort herrschte ein reges Treiben, es war Markt. Viele nette Stände mit Käse, Obst, Kleidung, Kunst, Souvenirs u.v.m. waren rund um die Grachten aufgebaut. In der Sneeker Fußgängerzone befanden sich viele kleine Läden und Cafes und wir konnten so ausgiebig und gelassen bummeln. Wir kauften spontan zwei Campingstühle und gingen zurück aufs Boot und machten es uns dort im Freien bequem.

Abends probierte ich dann das erste Mal die Dusche auf dem Hausboot aus. Der Wasserdruck war mäßig und die Wassertemperatur schwankte ständig. Anschließend grillten wir und machten dann noch einen Abendspaziergang. Dieses Mal schlenderten wir an den Kanälen entlang und genossen die herrliche Umgebung der urigen Backsteinhäuser und vielen Blumen. In Sneek fiel mir besonders auf wie „offen“ die Friesländer doch leben. Die Fronten der Häuser gleichen Schaufenstern, alles ist total liebevoll dekoriert und als Fußgänger hat man durch die hohen Fenster den Totaleinblick in die Wohnhäuser. Im Petshop amüsierten wir uns dann köstlich über einen „Tierkinderwagen“. Sachen gibt´s! :o)

Zurück an Board studierten wir die Wettervorhersage. Von Mittwoch bis Sonntag war Regen und Sturm vorhergesagt. Wieder beschlossen wir unsere Reise vorzeitig abzubrechen… Dafür sorgte auch erneut „Spinnenalarm“ im Hausboot.


das Sneeker Wassertor
das Sneeker Wassertor

*** 3. Tag – Mittwoch, 18.05.16 – Sneek nach Bolsward:

Gegen 9 Uhr sind wir aufgestanden und siehe da, die Sonne strahlte!
Nach dem Frühstück sind wir kurz im Sneeker Jumbo einkaufen gewesen und haben dann spontan beschlossen heute von Sneek nach Bolsward zu schippern.
Um 12:30 verließen wir Sneek und unsere Reise führte wiederum über Ijlst gen Bolsward.
Auf den Kanälen tuckerten wir gemütlich an romantischen Windmühlen und kleinen Backsteinhäusern vorbei. Passierten einige Brücken und kamen dann an der Eisenbahnbrücke an. Hier muss man die Öffnungszeiten im Auge behalten. Den Zugverkehr kann man eben nicht mal spontan stoppen. Sehr schön war die Fahrt über das Easthimmer Mar und kurz darauf wurde es wieder actionreich. Brücke Nummer 10 war nämlich eine Selbstbedienungsbrücke. Mein Mann hat einfach ein Boot vorgelassen, die Besatzung tat sich dann prompt schwer vom Schiff aus den Knopf zu drücken damit die Brücke auf geht.
Irgendwann klappte es dann trotz dem stürmischen Wind und wir konnten hinter dem Schiff ebenfalls durch die Selbstbedienungsbrücke düsen.
 
Ijlst
Ijlst

Gegen halb Drei machten wir eine kurze Rast um etwas zu essen und zu trinken. Zügig fuhren wir dann weiter da das Wetter sich rasch verschlechterte. Die Fahrstrecke war richtig schön, gerade, wenig los auf den Kanälen und „Natur Pur“. Überall sah man Kühe, Pferde, Gänse samt Babys, Schilf …
Um 16 Uhr war es dann soweit und wir kamen wohlbehalten in Bolsward an.
An einem schönen Seitenkanal legten wir unser Boot an. Bezahlt fürs Übernachten haben wir hier Euro 14,50 inkl. Strom. Nach einem kurzen Mittagsschlaf absolvierten wir bei leichtem Regen einen Stadtrundgang. Die Innenstadt von Bolsward fand ich total beeindruckend!
Sehr viele Cafes, Restaurants und Läden befanden sich hier. Leider sind in Friesland die Ladenöffnungszeiten relativ kurz. Um 18 Uhr hatten die kleinen Shops bereits alle geschlossen. Das gilt natürlich nicht für die großen Supermärkte. Die großen Einkaufsmärkte haben fast alle die ganze Woche über, sogar sonntags, im Schnitt von acht bis acht offen.

Die historische Stadt Bolsward bietet viele beeindruckende Gebäude wie das Rathaus und Kirchen welche man wenn man möchte auch von Innen besichtigen kann. Über dem Stadtkanal waren Fahrräder als Deko angebracht und zahlreiche „Elfstedentocht“ – Schilder erinnerten daran dass Bolsward Etappenziel der Elfstädtetour des Natureisrennens / Eisschnelllauf auf den niederländischen Kanälen ist.

Nach dem Abendessen spielten wir dann noch eine Runde Scrabble und fielen gegen
22:30 Uhr erschöpft ins Bett.

Bolsward
Bolsward

*** 4. Tag – Donnerstag, 19.05.16 – Bolsward nach Woudsend:

Aufgrund des Autolärmes standen wir an diesem Morgen relativ gerädert auf. Nachdem wir gefrühstückt hatten machten wir uns auf den kurzen Weg in die Innenstadt von Bolsward. Dort war heute Markt und wir kauften richtig leckeren, holländischen Gouda ein. Danach bummelten wir noch ein wenig durch die kleinen Geschäfte, erledigten im Supermarkt Poiesz unseren Einkauf und schlenderten dann zurück zum Hausboot.

Um 13:30 Uhr legten wir in Bolsward ab und fuhren nach Woudsend. Woudsend ist ein eher unspektakulärer Ort mit gerade mal grob 1400 Einwohnern. Aber dieser kleine Ort eignete sich ideal als Zwischenziel denn am Folgetag sollte es weiter nach Lemmer gehen.
An der Tankstelle in Bolsward machten wir kurz Halt um unseren Bootstank wieder mit Frischwasser zu füllen.
Die weitere Route führte uns erneut über Ijls und Heeg. Gegen 15:30 Uhr mussten wir einen Halt einlegen da die Eisenbahnbrücke geschlossen war. Zu meiner Freude klappte mittlerweile das An- und Ablegen unseres Hausbootes immer besser. Das Wetter war nun ziemlich windig und es war relativ frisch. Die Wellen peitschten wild an unserer Fenke hoch.
Ankunftszeit in Woudsend war dann um 17:15 Uhr.

Im dortigen Jachthafen fanden wir schnell einen freien Anlegeplatz und machten unsere Fenke fest. Die Umgebung war sehr schön, überall waren noch Segler unterwegs und das gesamte Hafengelände war mit viel grün umringt. Die Übernachtungsgebühr in Woudsend betrug Euro 15,50 inkl. Strom. Als erstes machten wir einen kleinen Spaziergang am Hafen entlang und bewunderten die vielen Jachten und Boote. Dann schauten wir uns noch den Campingplatz neben dem Hafengebäude an, die Sonne schien und gemütlich gingen wir zurück zum Boot. Abends grillten wir und brachen dann erneut zu einem Spaziergang durch Woudsend auf. Außer einer schönen Windmühle gibt es hier aber nichts zu entdecken. Woudsend besteht fast nur aus lauter Häusern mit imposant angelegten Gärten.
Leider fanden wir auch in dieser Nacht wieder exakt vor dem ins Bett gehen eine hässliche Spinne am Bett vor.

Woudsend
Woudsend

*** 5. Tag – Freitag, 20.05.16 – Woudsend nach Lemmer:

An diesem Morgen gingen wir nach dem Frühstück kurz im nahegelegenen Spar einkaufen und reisten dann gegen 11 Uhr weiter Richtung Lemmer.
Es regnete und war sehr stürmisch. Das fand ich sehr schade denn wir überquerten das Slotermeer und ich konnte die Fahrt aufgrund des Regens und der Wellen gar nicht so recht genießen. Gegen 12 Uhr erreichten wir Sloten.
Hier mussten wir nun das allererste Mal Bruggeld bezahlen! Das war wieder Spannung pur!
Mein Mann musste ja unser Boot unter der Brücke durch lenken und ich stand vorne am Bug. Der Brückenwächter wirft dann einen Holzschuh herunter welcher an einer Angel festgemacht ist. Nachdem ich die zwei Euro Brückengebühr in den Schuh gesteckt hatte zog der Wächter diesen wieder hoch. Im Vorfeld hatte ich mir Sorgen gemacht dass ich vermutlich unfähig sei den Schuh zu fangen, aber das Ganze klappte besser als ich dachte.
 
Sloten
Sloten

Kurz vor Lemmer mussten wir dann den Prinses-Margriet-Kanal kreuzen. Auf diesem Kanal dürfen Hausboote die niedriger als 1,65m sind nicht fahren da die großen Frachtschiffe diese zu spät sehen würden. Bereits bei der Einfahrt nach Lemmer rein um 13:10 Uhr wurde uns bewusst dass hier richtig viel los war. Überall waren Boote und Schiffe angelegt und kaum freie Plätze waren vorhanden. Nachdem wir fünf Euro Bruggeld investierten fuhren wir weiter direkt ins Zentrum von Lemmer und hatten Glück, unser kleines Hausboot konnten wir sicher einparken zwischen große, imposante und teure Jachten. Das sah irgendwie richtig nett aus.

Der Anlegeplatz in Lemmer gefiel mir mit Abstand am Besten!
Auf dem Kanal welcher mitten durch die Fußgängerzone führt saßen wir nun auf unserem Hausboot und schauten dem regen Treiben zu. Viele Läden, Restaurants und Cafes gab es in unmittelbarer Umgebung. Wir fühlten uns so richtig wichtig unter den „Schönen und Reichen“ :o).
Nach einer kurzen Pause brachen wir auf zu einem Stadtbummel. Als wir zurück zum Boot kamen zeigten wir uns hilfsbereit und parkten unsere Fenke zurück. Leider kamen immer mehr Schiffe und Boote als es Anlegestellen gab und dann ist es durchaus erlaubt zweireihig zu parken. Also dass ein Schiff einfach an einem anderen Schiff festmacht.

Nachdem wir zu Abend gegessen hatten gingen wir noch mal spazieren. Die Sonne schien und daher gingen wir zum nahegelegenen Ijsselmeer. Hierbei handelt es sich um den größten See der Niederlande. Lemmer hat einen wunderschönen Strandabschnitt am Ijsselmeer. Dort befinden sich auch ein tolles Schwimmbad und ein kleiner Kinderspielplatz. Wenn das Wetter mitspielt kann man natürlich auch im Ijsselmeer baden.
Wir genossen den romantischen Sonnenuntergang am Strand und schlenderten danach gut gelaunt zurück zum Boot.

Lemmer Sonnenuntergang Kanal
Lemmer Sonnenuntergang Kanal

*** 6. Tag – Samstag, 21.05.16 – Lemmer nach Heeg:

Als wir um 9:15 Uhr aufgestanden waren schien bereits die Sonne und draußen hatte es
23 Grad. Wir saßen gemütlich im Freien und beobachteten die vielen Menschen (sehr viele Deutsche) auf den Gassen rings um den Kanal. Auf dem Kanal war die Hölle los, irgendwie wollten alle Schiffe und Boote gleichzeitig Lemmer verlassen und es gab daher einen kleinen Stau vor der Brücke. Und wir mitten drin mit unserer kleinen Fenke.

Gegen 12 Uhr brachen wir auf, heute sollte es von Lemmer zurück nach Heeg gehen.
Wir fuhren jedoch eine andere Route da wir noch was Neues sehen wollten. Spektakulär war die Fahrt durch den Groote Brekken See (auch Grutte Brekken genannt). Um 13:45 Uhr erreichten wir Sloten. Sloten ist eine sehr idyllische, kleine Stadt. Genau genommen ist es sogar die kleinste Stadt in den Niederlanden. Wir spazierten durch die engen Gassen, genossen ein Softeis und bewunderten die alte Windmühle de Kaai am südlichen Wassertor. Die im Jahre 1755 errichtete Windmühle hätte man sogar von innen besichtigen können, wir verzichteten aber darauf.
Um 15:20 Uhr fuhren wir weiter die Kanäle entlang, erneut an Woudsend vorbei und kamen schließlich um 16:20 Uhr in Heeg an.

In Heeg waren wir ja bereits am ersten Tag unserer Rundreise und kannten uns daher schon ein wenig aus. Abends gingen wir in Heeg im Restaurant De Watersport lecker essen und danach schlenderten wir noch gemütlich durch den kleinen Ort.

Zurück an Bord gab es erneut einen Spinnenalarm. Sowohl mein Mann als auch ich waren mittlerweile auch „Hausboot müde“. Wir beschlossen daher nicht noch einen weiteren Tag in Heeg zu verbringen sondern die Heimreise bereits am Sonntag statt wie geplant am Montag anzutreten.

Lemmer Sonnenuntergang Strand
Lemmer Sonnenuntergang Strand

*** 7. Tag – Sonntag, 22.05.16 – Heeg nach Koudum:

Um 6 Uhr standen wir auf und nach einem kurzen Frühstück ging es los nach Koudum wo sich unser Charter Friesland Boating befand. Eine weitere fiese Spinne machte mir diese Hafenheimfahrt leichter und der Abschied fiel daher nicht so schwer. Zudem regnete es in strömen was die Fahrt über das Hegemer Mar erschwerte.

Ankunft im Hafen in Koudum war dann um 9 Uhr. Völlig durchnässt packten wir unser Hab und Gut ins Auto und reinigten das Hausboot Fenke wie vorgeschrieben grob von innen und außen.
Da die Rezeption an diesem Sonntagmorgen noch nicht besetzt war warfen wir den Bootsschlüssel samt einem kurzen Brief in den dortigen Briefkasten.

Um 10 Uhr fuhren mein Mann, Perserkatze Junis und ich dann wieder nach Hause wo wir gegen 18 Uhr wohlbehalten ankamen.

Als wir bei uns in die Tiefgarage fuhren witzelte ich spontan „lass mich aussteigen, das Auto festmachen“ :o) Gut gelaunt kamen wir also zurück von unserer Hausbootrundreise.



~~~ Unser Hausboot Fenke ~~~

Über unser gebuchtes Hausboot Fenke möchte ich gar nicht soviel schreiben da es sich hier ja um einen Rundreisebericht handelt. Alle Details über die Boote von Friesland Boating kann man auf deren Homepage https://www.friesland-boating.de/ sehr gut nachlesen.

Unserer Meinung nach war das Hausboot leider sehr in die Jahre gekommen und die Möbel waren ziemlich veraltet und schmuddelig.
Von der Ausstattung her war alles in Ordnung. Es gab mehr als ausreichend Geschirr und auch der Gasherd, Backofen und Kühlschrank funktionierten einwandfrei.
Die Dusche war akzeptabel, ziemlich negativ empfand ich jedoch die Toilette.
Die Sitzfläche war so schmal und gleich daneben befand sich das hohe Spülelement sodass ich gar nicht so recht wusste wie ich auf dieser Toilettenschüssel Platz nehmen sollte.
Ich bin eher klein und schmal, keine Ahnung wie das größere und etwas breitere Menschen machen sollen.

Im einzig vorhandenen Doppelbett hatten wir zu zweit auch kaum Platz, das Bett war gerade mal 1,20m breit, da kann man nicht mal zwei Kopfkissen nebeneinander legen.

Als sehr negativ habe ich die zahlreichen Spinnen empfunden welche bereits im Boot wohnten und mitreisten. Da machte man unter dem Bett die Schublade auf und heraus sprang so ein eklig, schwarzes Vieh. Ja, mit Spinnen habe ich einfach so meine großen Probleme.
Hier sollte das Boot mal gründlich gereinigt werden und Schutzgitter an den zahlreichen Fenstern wären auch von Nöten.

Mein Mann war vor 13 Jahren bereits mit einem ähnlichen Boot unterwegs und damals sahen die Schiffe schon genau so aus. Man sollte die Hausboote also dringend mal moderniesieren.

unser Hausboot Fenke im Inneren
unser Hausboot Fenke im Inneren

*** Mein Fazit ***

Rückblickend bereuen wir unsere Hausbootrundreise 2016 durch Friesland keineswegs!
Ganz im Gegenteil, es war einfach mal eine ganz andere Art seinen Urlaub zu verbringen.

Wir haben sehr viele schöne und interessante Dinge entdecken können und die langen Kanalfahrten waren so richtig entspannend.
Eine Hausbootrundreise ist irgendwie Action, Spaß, Spannung und Erholung gleichzeitig.
Vieles steht und fällt einfach auch mit den Wetterverhältnissen, da kann man oft nur sehr kurzfristig planen und muss manchmal auch Routen komplett ändern.
Toll ist natürlich dass man mit dem Hausboot überall mittendrin anlegen kann und somit kurze Fußwege in die Stadtzentren gewährleistet sind.

Ob ich noch mal eine Hausbootrundreise durch Friesland machen werde?
Hmm… ich denke nicht!
Das nächste Mal würden wir Friesland mit unserem Wohnwagen erkunden.
Wenn wir noch mal eine Hausbootreise machen dann vielleicht in Frankreich, und auf jeden Fall mit einem etwas größeren und neuerem Boot.


Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen meines Berichtes!


Update:
Wir haben es wieder getan =) 
2017 unternahmen wir erneut eine Hausbootrundreise durch Friesland, diesesmal mit einem anderen / besseren Boot und es war einfach einzigartig wunderschön!

Kommentare

  1. nein wie genial ist das den?! :D
    im Friesland war ich auch schon als Kind und Jugendliche, aber leider nie auf einem Hausboot! das ist sicher so cool und ich könnte mir das selber auch vorstellen mal als Urlaub zu planen :)

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com

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  2. Huhu,

    das ist ja wahnsinnig ausführlich. Toll, was ihr alles gesehen habt. An so eine Reise mit einem Hausboot habe ich tatsächlich noch nie gedacht, aber es klingt echt toll. Vielleicht sollte ich das auch mal ins Auge fassen. :)

    Viele Grüße
    Ramona

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  3. Also ich finde die Idee mit Hausboot ja total spannend obwohl ich sonst auch eher für Hotel Strand und Meer bin. Mich wundert der Preis gerade echt: Dachte immer das sei viel teurer so eom Hausboot zu mieten aber das ist ja echt mehr als erschwinglich :D Und ich wusste tatsächlich nicht dass man damit auch wirklich fahren darf :O! Interessant was man immer so dazu lernt! Muss ich mir direkt für den nächsten Urlaub merken :)!

    Viele Grüße
    Denise

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  4. Huhu,

    wow, das klingt ja echt genial und richtig gut.

    Ich könnte das zwar nicht, da ich Seekrank werden würde, aber stell es mir abenteuerlich vor. Für eine Woche allerdings auch etwas kostspielig. Aber was kostet heute kein Geld? Wenn man was erleben will, dann muss man schon etwas investieren:)

    Lg
    Steffi

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  5. Oh wow, ein Hausboot würde mir auch sehr gefallen *-*

    Lieber Gruß ♥

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  6. Ich hab's schon bei Facebook bewundert - ich find's so so cool und will das auch unbedingt mal machen. Früher wollte ich ja immer auf einem Hausboot leben :-)

    Liebste Grüße,
    Sarah

    www.vintage-diary.com

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